Arno Boldt

So nur, Liebste, leb ich ohne Lügen

Von allen bist du die Geliebte,
die ich bisher nicht aussiebte.
So fruchtig waren mir Melonen
nie, wie deine, die mir thronen –

als wär ich Dieb und Fürst zugleich.
So nah am Atem, nebelweich,
verweilst du stundenweise leis
und beißt nur sanft mich auf Geheiß.

Doch leider bist auch du nur von der Stange,
wenn dein Kohlekleid rasch aschig kreidet;
mir den Akt mit Mundgeruch verleidet.

Dann paff ich, Laffe, dich auf hohler Wange
bis zum schnellen End mit ein paar Zügen.
So nur, Liebste, leb ich ohne Lügen.

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